TAIFUN-Blog

5 Tipps für erfolgreiche Mitarbeitergewinnung

"Es gibt sie noch: Wege, um an erfahrene Fachkräfte zu gelangen."

Handwerksbetriebe versuchen seit Jahren vergeblich wieder zu den Zeiten zurückzukehren, in denen die gelernten Monteure morgens an der Theke standen und noch nach Arbeit gefragt haben. Das sind die Geschichten, die Inhaber oftmals von ihren Vätern oder Großvätern so erzählt bekommen und sich diese einfach wieder zurücksehnen.

In diesem Beitrag gibt Daniel Jansen, Experte für Fachkräftegewinnung Geschäftsführern und Inhabern von Sanitär-, Heizungs-, Klimabetrieben Tipps, auf die man bei der Gewinnung von Fachkräften achten sollte.

Während die Auftragsbücher der Handwerksbetriebe von Jahr zu Jahr voller werden, schwinden die Fachkräfte, die diese Aufträge abarbeiten. Selbst wenn ein langjähriger Wartungskunde wegfällt, so rückt einfach der nächste in der langen Warteschlange nach. Genau an diesem Punkt verengt sich der Flaschenhals und fähige Mitarbeiter werden neben Materialengpässen zum kritischsten (Wachstums-)Faktor für die Handwerksbetriebe.

Tipp 1

Es gibt noch ausreichend Fachkräfte zur Entlastung des eigenen Betriebes – strecken Sie sich einfach etwas mehr als die Konkurrenz, um an diese ranzukommen. Gehen Sie neue Wege und trennen Sie sich von den herkömmlichen „Methoden“.

Es werden schon lange die gleichen Quellen „angezapft“, wie Zeitungsanzeigen oder Stellenportale. Da gibt es sowohl große namhafte Stellenportale wie Indeed, Stepstone oder Monster, als auch regional angesiedelte Stellenportale. Das Prinzip bleibt das gleiche, wie bei der Zeitungswerbung. Es werden nur die aktiv wechselwilligen Arbeitskräfte erreicht, denn alle anderen überblättern den Stellenteil in der Zeitung bzw. gehen erst gar nicht von allein auf ein Stellenportal, denn sie sind nun eben nicht aktiv auf Jobsuche.

 

Tipp 2

Ihre Wunschkandidaten sind nicht auf Suche – meiden Sie darum die herkömmlichen Kanäle, auf denen sich die guten Leute nicht aufhalten, wie Zeitungen, Stellenportale oder auch die eigene Firmenwebsite.

Zum Beispiel ist der Monteur ziemlich leidensfähig. Das bedeutet, dass trotz schlechtem Arbeitsumfeld oder mäßiger Bezahlung das Zugehörigkeitsgefühl und die Loyalität zur Firma überwiegt. In vielen Fällen ist es auch so, dass ein Altgeselle schon 20 Jahre im Betrieb ist, ein historisch geführter Familienbetrieb, damals eingestellt vom Seniorchef, der sich heute nach und nach zurückzieht. Mit dem Juniorchef ist er einfach nie auf einer Wellenlänge gewesen, denn dieser war damals sogar noch sein Lehrling und jetzt soll er sein Chef sein, das passt einfach nicht! Ein gewisses Bauchgrummeln ist da, trotzdem keine aktive Bereitschaft den Job zu wechseln, bzw. nach einem neuen, vielleicht etwas attraktiveren Arbeitgeber zu suchen. Dem künftigen Mitarbeiter geht es darum „was für ihn rausspringt“, dabei kann Engelbert & Strauß, Hilti oder Mercedes ein Lockmittel sein. Der Zuschuss zur Kindertageseinrichtung oder die zeitliche Flexibilität morgens immer erst die Kinder in die Schule zu bringen aber genauso!
 

Tipp 3

Zeigen Sie alles, was Sie für Ihre Mitarbeiter tun und zu bieten haben – Klar, Geld ist auch ein Lockmittel, doch wer einmal für Geld wechselt, tut es wieder! Mitarbeitergewinnung und eine langfristige Bindung erreicht man nicht (allein) durch die Konditionen, sondern durch die Rahmenbedingungen, die Vorteile für den Mitarbeiter...

Die Anzahl der Monteure, die aktiv Arbeit suchen ist verschwindend gering, manchmal sogar nur, wenn ein Betrieb insolvent geht. Auch hier ist die Chance auf einen neuen Mitarbeiter aber gleich Null, da sich die Insolvenz für umliegende Betriebe meist abzeichnet. Somit werden die Monteure nahtlos in ein neues Beschäftigungsverhältnis abgeworben.

 

Tipp 4

Bauen Sie Hürden im Bewerbungsprozess ab und behandeln Sie Bewerber wie einen Neukunden – versuchen Sie zu verstehen, was Sie ihm Gutes tun können.

Wer nicht aktiv auf Jobsuche ist, geht auch nicht auf die gängigen Stellenportale und sucht nach einer neuen Stellenanzeige in der Umgebung, geschweige denn nach einem neuen Arbeitgeber – das tut er einfach nicht! Vor allem dann nicht, um sich dann mit einem tabellarischen Lebenslauf oder mit einem eingescannten Gesellenbrief zu bewerben.

 

Power-Tipp 5

Legen Sie die Scheuklappen ab oder lassen Sie Ihren Betrieb von einem externen Dritten als Arbeitgeber darstellen – denn Sie haben viel mehr zu bieten als Sie denken!
 

Zusammenfassung

Dank ausgereifter Algorithmen und etablierter Technik wie Smartphones gibt es im Internet heute ungeahnte Werbemöglichkeit. Man erreicht nicht mehr nur die „Spitze des Eisberges“ – die aktiv Jobsuchenden, sondern nun auch alle anderen Fachkräfte aus der Branche. Mit einem ehrlichen, authentischen Job-Angebot und einem Blick „hinter die Kulissen“ kann der potentielle Bewerber vorab schon durch das „Online-Schaufenster“ seines möglichen neuen Arbeitgebers blicken. Dank moderner Fragebögen anstatt Lebenslauf & Zeugnisse stellen beide Seiten fest, ob sie zueinander passen und ob es Sinn macht miteinander zu sprechen. Das nennt man „Digitale Mitarbeitergewinnung“.
 

Zur Person und Rolle

Mit über 10 Jahren Erfahrung im Bereich der Mitarbeiterführung und -gewinnung und mehr als 160 betreuten SHK-Betrieben, begründet der Spezialist für Mitarbeitergewinnung Daniel Jansen eine wirkliche Fachkraft-Maschinerie.
Mit klaren Abläufen generiert sein Team für die Betriebe Bewerbungen von wirklichen Fachkräften (Geselle, Techniker, Meister) im SHK-Bereich.

 

Weitere Infos und eine kostenfreie Erstberatung des TAIFUN-Partners finden Sie unter www.daniel-jansen.net

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