TAIFUN-Blog

Aug 2020

Schwanger im Job

Carina aus der TAIFUN-Verwaltung berichtet

Dieses Mal haben wir nicht nur ihre Arbeit in der Verwaltungs-Abteilung unter die Lupe genommen, sondern berichten auch über Carinas Erfahrungen zum Thema "Schwangerschaft bzw. Baby im Job".

 

Seit wann arbeitest du bei TAIFUN und was kannst du über deinen Werdegang berichten?

Ich habe vor 11 Jahren eine Ausbildung zur Bürokauffrau bei TAIFUN begonnen.
Die Ausbildung habe ich als jahrgangsbeste Auszubildende von ganz Deutschland abgeschlossen. Gemeinsam mit unserem Geschäftsführer Heiko Mundt durfte ich nach Berlin reisen, um an der Bestenehrung der DIHK teilzunehmen. Zusammen mit den besten Azubis aus den anderen Ausbildungsberufen wurde ich in einem feierlichen Festakt geehrt – moderiert übrigens von Barbara Schöneberger! Das war total aufregend und ein absolutes Highlight meiner bisherigen Zeit bei TAIFUN.
Bei diesem ganzen Ruhm und der Ehre hat mich die Firma im Anschluss an die Ausbildung natürlich gerne übernommen.
Ein paar Jahre später habe ich dann berufsbegleitend noch eine Weiterbildung zur Fachwirtin für Büro- und Projektorganisation gemacht.

 

Wie sieht deine Arbeit in der Verwaltung aus und was sind deine Aufgaben?

Ich bin bei TAIFUN für die komplette Veranstaltungsplanung zuständig. Ich organisiere unsere Teilnahme an Fach- und Hausmessen, von der Anmeldung an der Veranstaltung bis zur Planung des Messestandes. Außerdem übernehme ich die Vorbereitung der TAIFUN Workshops. Ich verwalte die Anmeldungen, buche Tagungsräume und bereite alle notwendigen Unterlagen vor. Aber es kommen auch immer wieder andere Veranstaltungen dazu. Und das ist einer der Gründe, warum mir meine Arbeit so viel Spaß macht.
Es ist sehr abwechslungsreich und ich werde immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt – so wie aktuell die Coronakrise. Über mehrere Monate war das komplette Veranstaltungsgeschäft lahmgelegt, nun geht es langsam wieder los, aber man muss unheimlich viele Einschränkungen beachten.

 

Wieso arbeitest du gerne bei TAIFUN?

Wegen ganz lieben Kollegen und ganz tollen Kunden, die jeden Tag zu etwas Einzigartigem machen. Bei mir verläuft kein Arbeitstag wie der andere. Die Kunden haben jeden Tag andere Anliegen und ich habe im Allgemeinen sehr vielfältige Aufgaben. Ich kenne Firmen, in denen die Mitarbeiter den ganzen Tag nur eine einzige Aufgabe erledigen, sowas gibt es bei uns nicht!

 

Wie war es für dich, nach der langen Zeit deines Mutterschutzes bzw. deiner Elternzeit, in den Arbeitsalltag zurückzukehren?

Der Umstieg vom normalen Arbeitsalltag zur Vollzeitmami war eine große Umstellung für mich. Zurück zu kommen war hingegen ganz einfach. Die Kollegen und Kolleginnen haben mich super wieder aufgenommen und ich habe einen großen Teil meiner vorherigen Aufgaben wieder übernommen. Natürlich hat sich in den 16 Monaten hier ein bisschen was geändert, aber ich habe mich schon in der Elternzeit über die TAIFUN App und unser Intranet immer auf dem Laufenden gehalten. Und wenn ich dann doch nochmal eine Frage habe, nimmt mir das hier auch keiner übel.

 

Hattest du während deiner Elternzeit trotzdem weiterhin Kontakt zum Büro?

Na klar, denn bei TAIFUN sind wir ein tolles Team, das ich während meiner Zeit zu Hause ganz schön vermisst habe. Ich bin daher regelmäßig im Büro vorbeigegangen, um die Kollegen zu besuchen und den neusten Klatsch und Tratsch zu erfahren. Hier freuen sich immer alle über Babybesuch und ich präsentiere meinen Sohn natürlich auch sehr gerne!

 

Wie hat TAIFUN dich während dieser Zeit unterstützt?

Ich bin die erste Mitarbeiterin bei TAIFUN, die je in Mutterschutz gegangen ist. Daher waren die Abläufe und Vorgaben auch für die Firma neu. Die Personalabteilung hat sich aber schnell in alles eingearbeitet und mich bei allen Fragen und Formalitäten bestens unterstützt.
Die größte Hilfe, die ich jetzt bekomme, ist die Flexibilität. Seit meiner Rückkehr arbeite ich in Teilzeit und ich kann mir meine Stunden weitestgehend frei einteilen. Da ich noch keine feste Kinderbetreuung habe, kommt es immer wieder mal vor, dass ich die Arbeitszeit schieben muss oder mal etwas später komme.

 

Was würdest du werdenden Müttern bzgl. ihrer Arbeit mit auf den Weg geben?

Ich hätte einige Tipps zu Formalitäten in der Schwangerschaft:
Der Arbeitgeber sollte möglichst frühzeitig über die Schwangerschaft informiert werden, denn nur so kann er die besonderen Schutzvorschriften einhalten. Die meisten Firmen verlangen dann eine Bescheinigung über die Schwangerschaft, die man bei seinem Arzt erhält. Nach der Mitteilung hat man erst einmal ein bisschen Ruhe vor weiteren Formularen, denn der Mutterschutz ist gesetzlich geregelt und startet automatisch sechs Wochen vor dem geplanten Entbindungstermin. Das Mutterschaftsgeld (also das Einkommen während des Mutterschutzes) kann ab sieben Wochen vor der Geburt bei der gesetzlichen Krankenkasse beantragt werden. Der Arbeitgeber ist unter gewissen Voraussetzungen verpflichtet einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu zahlen.
Die wichtigste Formalität in der Schwangerschaft ist der Antrag auf Elternzeit. Und dabei ist es egal ob Mann oder Frau – Elternzeit und auch Elterngeld gelten für alle gleichermaßen! Dieser kann formlos bis zu sieben Wochen vor Beginn der Elternzeit schriftlich beim Arbeitgeber eingereicht werden. Übrigens: Bei der Frau beginnt die Elternzeit erst nach dem Mutterschutz und kann somit noch bis zu einer Woche nach der Geburt beantragt werden. Das „Einkommen“ während der Elternzeit ist das Elterngeld. Dieses kann bei der Elterngeldstelle der jeweiligen Kommune beantragt werden. Viele Eltern reduzieren im Anschluss an die Elternzeit ihre Wochenarbeitsstunden. Auch das muss schriftlich beim Arbeitgeber beantragt werden und in einer Vertragsergänzung festgehalten werden.

 

Nice to know:

Auf der Seite vom "Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend" sind viele weitere Informationen zu finden. Allgemeines zum Thema steht bspw. hier. Ausführliche Erklärungen, wie z. B. was genau Mutterschutz und Elternzeit bedeuten, können hier nachgelesen werden.

Seite empfehlen: